Abstimmungsunterlagen in Leichter Sprache

01. Juni 2018

Die Inklusionskommission der nationalen Arbeitsgruppe UN-Behindertenrechtskonvention präsentiert ihre Forderungen der Bundeskanzlei: Ab 2020 sollen alle Erläuterungstexte auch in leichter Sprache zur Verfügung stehen.

Zehn Mitglieder der Inklusionskommission der nationalen Arbeitsgruppe UN-Behindertenrechtskonvention von INSOS Schweiz, Curaviva Schweiz und Vahs Schweiz sprachen am 1. Juni 2018 in der Bundeskanzlei vor.

Im Gespräch mit den Vertretern der Bundeskanzlei präsentierten die zwei Delegierten, Nelli Riesen und Uwe Pfennig, die Forderungen der Kommission für Abstimmungsunterlagen in leichter Sprache: Ab 2020 sollen alle Erläuterungstexte auch in leichter Sprache zur Verfügung stehen.

Alle wichtige Publikationen

Die Inklusionskommission deponierte ebenfalls das berechtigte Anliegen, dass Publikationen, welche Menschen mit Behinderung direkt betreffen, in leichte Sprache übersetzt werden sollen. Seitens der Bundesverwaltung wurde versichert, dass dies in Zukunft vermehrt der Fall sein wird.

Die anwesenden Mitglieder haben der Bundeskanzlei im Namen der Kommission ihre Unterstützung für die Umsetzung angeboten.

Teil des nationalen Aktionsplans

Die Inklusionskommission ist wesentlicher Teil des nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-BRK von INSOS Schweiz, Curaviva Schweiz und Vahs Schweiz. Die Kommission besteht aus 20 Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern.

Der nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK wird unterstützt durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB).

 

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