Eine berufliche Zukunft für alle

06. März 2019
PrA-Lernende vor dem Bundeshaus

 

Heute entscheidet der Nationalrat darüber, ob Jugendliche mit Behinderung auch in Zukunft Anrecht auf eine zweijährige Berufsausbildung haben. INSOS und Insieme haben heute vor dem Bundeshaus 10 Jugendliche begleitet. Diese haben mit Flyern die Mitglieder des Nationalrats darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig die berufliche Grundbildung – zum Beispiel die Praktische Ausbildung PrA – für sie ist.

„Eine berufliche Zukunft – auch für mich!“, steht auf den Flyern, die die Jugendlichen allen Nationalrätinnen und Nationalräten in die Hand drücken.

Die Jugendlichen bereiten sich mit einer zweijährigen Praktischen Ausbildung PrA auf das Berufsleben vor. Diese Möglichkeit wollen sie auch für die Lernenden nach ihnen aufrecht erhalten.

Deshalb ersuchen sie den Nationalrat, ihr Anliegen in der heutigen IV-Debatte zu unterstützen.

Was wird heute diskutiert?

3 wichtige Ereignisse:

  • 2011: Die Dauer der Berufsbildung für Jugendliche mit Behinderung ist nur noch für ein Jahr gesichert. Ein zweites Jahr wird nur von Fall zu Fall gewährt.
  • 2016: Das Bundesgericht entscheidet, dass diese Kürzung rechtswidrig ist.
    Und so hat INSOS dies kommentiert > News.
  • Heute: Nun will der Bundesrat, dass das Parlament ihm gesetzliche Grundlage gibt, damit er in Zukunft nach eigenem Gusto über die Dauer und den Umfang der Praktischen Ausbildung entscheiden kann. Genau zu diesem Punkt wird heute im Nationalrat diskutiert.

Wir wehren uns!

Für INSOS ist klar: 1 Jahr Ausbildung ist schlicht zu kurz.

Deshalb haben wir heute Morgen zusammen mit insieme die Flyer-Aktion der 10 Jugendliche unterstützt. Und aufgezeigt, wie wichtig eine berufliche Grundbildung für alle, mit und ohne Behinderung ist.

Facebook

Mehr Fotos auf Facebook