Psychische Beeinträchtigung: Es fehlt an Spezialisten

01. Juni 2018

Für die Begleitung von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung fehlt es an ausgebildeten Fachpersonen. Die Dach-Organisationen der Gesundheits- und Sozialberufe sind gefordert, notwendige Bildungsangebote zu entwickeln.

Wie die Resultate aktueller Laufbahnstudien zeigen, wechseln viele Berufspersonen im Verlauf ihres Berufslebens das Tätigkeitsfeld – insbesondere auch zwischen dem Gesundheits- und Sozialbereich.

Keine unnötigen Hürden

In der Grundbildung FaGe und FaBe erworbene Kompetenzen müssen anerkannt werden.. Motivierten Berufspersonen dürfen nicht unnötige Hürden in den Weg gelegt werden.

Umfassende Kompetenzen

Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung sind sehr oft auch von somatischen Problemen, einer Lernbeeinträchtigung oder einer kognitiven Beeinträchtigung betroffen. Ein Verständnis für diese Komplexität ist notwendig, um den begleiteten Menschen eine passende Unterstützung anzubieten.

In Zukunft werden solche Fachpersonen sehr gefragt sein, insbesondere im ambulanten Umfeld. 

In der neuen Berufsprüfung

Diese Aspekte müssen aus Sicht von INSOS Schweiz in der neuen Berufsprüfung Fachperson in psychiatrischer Pflege und Betreuung stärker berücksichtigt werden. INSOS hat dazu konkrete Vorschläge in die konsolidierte Stellungnahme von Savoirsocial eingebracht.

Zur Stellungnahme über psychische Beeinträchtigung