MEDIENMITTEILUNG

INSOS Schweiz und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz geben Impulse zum Thema Sexualität von Menschen mit Behinderung

19. März 2018

1 Broschüre, nun 1 Fachtagung am 20. März 2018 im Hotel Ador in Bern.

Wie können Menschen mit Behinderung möglichst selbstbestimmt leben? Die Auseinandersetzung mit dieser Frage ist für die Institutionen für Menschen mit Behinderung und für Fachpersonen der sexuellen Gesundheit zentral. In einer Broschüre und einer Fachtagung greifen INSOS Schweiz und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiznun das wichtige Thema Selbstbestimmung in Sexualität, Intimität und Partnerschaft auf.

Letzten Sommer haben INSOS Schweiz und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz die Broschüre „Sexualität, Intimität und Partnerschaft – Leitfaden für die Begleitung von Menschen mit Behinderung in institutionellen Wohnformen“ (> Broschüre bestellen) herausgegeben. Nun laden die beiden Verbände zusammen mit der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit zu einer vertiefenden Fachtagung ein.

Die erste Fachtagung dieser Art trägt den Titel „Sexualität: ungehindert und selbstbestimmt?“. Sie bietet Fachpersonen die Möglichkeit, sich ins Thema zu vertiefen, aktuelles Fachwissen abzuholen und sich mit den Grundsätzen einer professionellen Haltung im Themenbereich auseinanderzusetzen.
> Hier finden Sie das Tagungsprogramm

Warum greifen die Verbände dieses Thema auf? Die UN-Behindertenrechtskonvention stärkt die Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung auch in sexuellen Fragen. Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf das Entdecken und Ausleben ihrer Sexualität, auf Intimität und auf das Leben einer Partnerschaft.

Deshalb müssen sich auch Institutionen für Menschen mit Behinderung mit der Frage auseinandersetzen: Wie können die begleiteten Menschen ihre eigenen Vorstellungen von Sexualität, Intimität und Partnerschaft entwickeln und diese so selbstbestimmt wie möglich leben?

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