Internet-Reglemente

Die Digitalisierung stellt die Institutionen vor neue Herausforderungen. Deshalb bieten wir mehrere Grundlagendokumente an: Eines betrifft die rechtmässige Nutzung des Internets. Ein anderes soll sicherstellen, dass das Recht am eigenen Bild eingehalten wird. Sie können diese kostenlos herunterladen und Ihren eigenen Bedürfnissen anpassen. Eine massgebliche Veränderung der Dokumente gilt es juristisch allenfalls nochmals zu prüfen.

Um diese wichtigen Dokumente für die begleiteten Personen zugänglich zu machen, wurden zwei Dokumente in die Leichte Sprache (LS) übertragen.

Nutzung des Internets

Verfügen Sie über ein WLAN-Netzwerk? Sind bei Ihnen Computer ans Internet angeschlossen? Haben Ihre Mitarbeitenden oder Bewohnerinnen und Bewohner Zugang zum Internet? Verwenden Sie unsere Musterreglemente, um die Rechte und Pflichten der Personen festzulegen, die Ihre elektronischen Kommunikationsmittel nutzen:

Recht am eigenen Bild

Möchten Sie Fotos Ihrer Bewohnerinnen und Bewohner für ein Plakat verwenden? Oder drehen Sie einen Film über Ihre Institution? Verwenden Sie unsere Richtlinien sowie die Vorlage, mit der Sie die Einwilligung der Betroffenen für Film-, Ton- oder Fotoaufnahmen einholen können:

Auch in Leichter Sprache

Die Versionen in Leichter Sprache der Dokumente wurden in Zusammenarbeit mit dem Rechtsanwalt und Rechtsberater von INSOS Schweiz, Dr. Hans-Ulrich Zürcher, erstellt und können als rechtsverbindliche Dokumente verwendet werden.

Die Rechtsgrundlagen

Die Nutzung der digitalen Medien durch Menschen mit Behinderung ist ein wichtiges Element der «Kommunikationsmenschenrechte» für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Dieses Recht ist insbesondere in der UN-BRK (Art. 9 und 21), in der Bundesverfassung (Art. 8, 10, 13, 16 und 17) sowie im BehiG (Art. 3 und 6) verankert.

Näheres zu den rechtlichen Fragen finden Sie in den Präsentationen von Dr. Hans-Ulrich Zürcher, Rechtsanwalt und Rechtsberater von INSOS Schweiz.

Die Präsentationen zu den rechtlichen Aspekten ansehen

Eine Zusammenarbeit

Die Dokumente haben INSOS Schweiz, Curaviva Schweiz und Senesuisse unter Mitwirkung ihrer Rechtsberater Christian Streit und Hans-Ulrich Zürcher gemeinsam erarbeitet.