28.08.2025

REPORTAGE | Das Selbstvertretungskomitee der FARA-Stiftung

Die letzte Ausgabe des insieme-Magazins vom Juli 2025 stellt das Selbstvertretungskomitee Wohnen und Arbeiten in der FARA (Fondation Ateliers Résidences Adultes) in Freiburg vor. INSOS fördert dieses Projekt mit der Methode zur Strukturierung der Personalvertretung und dem nationalen Netzwerk «Betriebliche Mitwirkung». Lesen Sie die Reportage.

Seit 1994 ist im Mitwirkungsgesetz festgelegt, dass Schweizer Betriebe die Mitwirkung ihrer Mitarbeitenden garantieren müssen. Mitarbeitende mit Behinderungen müssen, wie alle anderen Mitarbeitenden auch, ihre beruflichen und gewerkschaftlichen Rechte wahrnehmen können.

Das Selbstvertretungskomitee Wohnen und Arbeiten in der FARA verfolgt genau dieses Ziel und will diese Personen stärker in Entscheidungen einbeziehen, die sie betreffen. Das 2023 gegründete Komitee stützt sich auf die in der Broschüre «STEP BY STEP» vorgeschlagene Methode zur Strukturierung der Personalvertretung.

Insider-Reportage aus dem Komitee

Die Reportage des insieme-Magazins zeigt konkret auf, wie ein Komitee aus Vertreter:innen die Mitwirkung im Betriebsalltag organisiert: Vorbereitung der Sitzungen, Ideenbriefkästen, Abstimmung über die Vorschläge, Austausch mit der Geschäftsleitung und konkrete Massnahmen (Fragebögen, Weiterbildungen, Events).

Sie erfahren, wie sich das Komitee für die Rechte und die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsqualität aller Menschen mit Behinderungen in der FARA einsetzt.

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Broschüre «STEP BY STEP – In 10 Schritten zur Arbeitnehmendenvertretung» (auch in Leichter Sprache erhältlich) auf unserer Seite zum Aktionsplan UN-BRK herunterladen


Aktiv im Netzwerk «Betriebliche Mitwirkung»

Das Selbstvertretungskomitee Wohnen und Arbeiten in der FARA nahm auch am von INSOS unterstützten 9. nationalen Netzwerktreffen «Betriebliche Mitwirkung» teil. Bei diesem Treffen besuchten 60 Personen die kollaborativen Designworkshops, die von INSOS, Travail.Suisse Formation (TSF), der Gewerkschaft Syna und ASA Handicap Mental organisiert wurden. Ziel war es, den Grundstein für die Bildung der ersten Gewerkschaft für Menschen mit Behinderungen zu legen. Die ersten Resultate: klare Forderungen sowie der Wunsch nach modularen Formaten und einer inklusiven Umsetzung.

Informationen zu dem Netzwerktreffen

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